Archiv für den Monat: Dezember 2015

So finden Sie die Super-Berater für die Geldanlage

Gold, Aktien, Euro oder Öl? Die Analysten liefern sich derzeit ein Rennen um die beste Vorhersage für das kommende Jahr. Allerdings liegen sie fast immer daneben. Die wahren Experten sind ganz andere.

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Der Goldpreis wäre ein gutes Beispiel, er ist mehr ein psychologisch als ein physisch beinflußter Preis weshalb man für die Prognose auch eine Münze werfen könnte.
Es ist also mehr eine Wette mit einer 50/50 Chance nix für auf Zahlen fixierte Anleger eher was für Zocker.

Mini-Zinsen treiben Deutsche in naiven Kaufrausch

Steigende Einkommen und eine extrem günstige Finanzierung lassen die Nachfrage nach Wohnimmobilien weiter wachsen. Schon droht mancherorts durch den Preisauftrieb eine Immobilienblase.

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Das Problem ist das es sich bei der „Wertsteigerung“ der Immobilien um Scheinreichtum handelt, der wenn die Zinsen irgendwann mal wieder steigen, sich genauso schnell in Luft auflösen wird wie er entstanden ist.

Abgesehen davon sorgen die niedrigen Zinsen dafür das Menschen freiwillig überhöhte Preise für Immobilien zahlen. Das freut den Staat und den Notar da diese die Gebühren nach dem Verkaufswert berechnen, für den Käufer ist dies allerdings dann doppelt blöd, er zahlt zuviel für eine Immobilie und das Geld für den Notar und die Grunderwerbssteuer sind für immer futsch. Eine lohnende Investition sieht anders aus.  Von den Instandhaltungskosten ganz abgesehen.

Was passiert wenn überhöhte Immobilienpreise implodieren konnte man ja in den USA bei den Subprimekrediten schön beobachten. Hierzulande gibt es solche Finanzierungen zwar nicht, aber diejenigen die sich nur bei den jetzt günstigen Zinsen Eigentum leisten können werden in einigen Jahren wohl böse erwachen.

Stelter strategisch: Keine Panik, sondern Gold aufstocken

Experten raten vom Gold-Kauf ab. Zinserhöhung in den USA, steigender Dollar und die Stabilisierung des Finanzsystems sprächen gegen Gold. Zeit also, das Gegenteil zu tun: zuzukaufen. Eine Kolumne.

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Über den Sinn und Unsinn von Geldanlage in Gold kann man sich lange
streiten, Stelter nennt hier ein paar Gründe dafür.
Ich bin kein großer Fan physischen Goldes, werne gerne zockt bevorzugt
die Aktien der Minenbetreiber.
Aber wie schon weiter unten beschrieben, Minenbetreiber eiern über Jahre an der Pleitegrenze entlang und viele von ihnen arbeiten derzeit nicht einmal kostendeckend. Sollte der Preis nachhaltig steigen sollten sie allerdings ein vielfaches des Anstiegs des Goldpreises einbringen.

Aktien von Minenbetreibern sind daher eher wie ein Optionsschein ohne Befristung – es sein denn sie gehen pleite – es ist schlicht eine Wette auf bessere Zeiten. Manche zahlen sogar eine Minidividende im Gegensatz zu physischem Gold.
Das gilt allerdings nur für die Betreiber von Minen die ihr Gold zu aktuellen Kursen verkaufen und den Preis nicht absichern.

Etwas für Menschen die gerne zocken.