Archiv für den Monat: Februar 2016

Was das Johnson-Paradigma für Sparer bedeutet

Die Geschichte der EU war immer turbulent – doch Sparer konnten sich auf grundlegende Konstanten verlassen. Nun aber droht ein Kontinent unberechenbarer Staaten. Das hat Folgen für die Geldanlage.

Quelle: Was das Johnson-Paradigma für Sparer bedeutet

Ich war mal ein Fan Europas, jetzt hoffe ich nur noch das die Briten aussteigen, das wäre der Anfang vom Ende eines Europas in dem der Club Med ein paar wenige noch solvente Staaten ausnimmt wie eine Weihnachtsgans.
Europa in seiner jetzigen Form ist ein demokratisch nicht legitimierter Selbstbedienungsladen, eine Schande für jeden dem was an Demokratie und Europa liegt.
Vielleicht ensteht aus der Asche ja ein brauchbares demokratisch legitimiertes Europa, ein Bundesstaat wäre wünschenswert.

Der große Deka Bluff – Wiwo online 

Wer hätte das gedacht Fonds die keinen Gewinn für die Anleger erwirtschaften sondern nur für sich selbst, nicht gerade eine Seltenheit.
Wenn man sich als Anleger schon keine Gedanken machen will, dann sollte man wenigstens dem Rat von Buffet folgen und Indexfonds kaufen, hat auch nicht immer nur Vorteile aber allemal besser als unfähige Fonds und ihre Manager zu pampern.

Geldanlage: Deutschland spart sich arm – SPIEGEL ONLINE

Quelle: Geldanlage: Deutschland spart sich arm – SPIEGEL ONLINE

Mal eine kurze Brandrede des Autors, das Problem ist das die „Empfehlungen“ am Ende des Artikels auch nicht der Bringer sind,
Immobilien und Betriebsrente.

Immobilien sind unter vielen Aspekten eine schwierige Geschichte, sie stellen für den durchschnittlichen Eigenheimbesitzer der nicht über andere Vermögenswerte verfügt -und das dürfte die Mehrheit sein- ein riesiges Klumpenrisiko dar. Sie sind eben immobil und viel Geld geht schon beim Erwerb verloren das man nie wieder sieht (Notargebühren, Grunderwerbssteuer etc. pp.) und hinzu kommt das Immobilien wegen der niedrigen Zinsen, insbesondere in besten Lagen und teuren Städten,
derzeit meist jenseits von gut und böse überteuert sind, will heißen das was man heute dafür bezahlt bekommt man in einigen Jahren sowieso nicht mehr dafür.

Die viel gepriesene steuerbegünstigte Betriebsrente verliert sehr stark
an Attraktivität wenn man bedenkt das darauf Krankenversicherungsbeiträge entrichtet werden müssen:

http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/tid-17742/rentenversicherung-wie-greift-die-steuer-bei-der-betriebsrente-zu_aid_494134.html

Der grundsätzlich berechtigten Kritik am Sparverhalten der Deutschen folgen aus meiner Sicht Ratschläge die auch nicht viel besser sind.

Aber in Bezug auf Geldanlage ist man bei einem sozialdemokratisch angehauchten Blatt mutmaßlich auch nicht besonders gut aufgehoben.