Archiv für den Monat: Juli 2016

BMW i3 mit neuem Akku: Es reicht – SPIEGEL ONLINE

Die neue Version des E-Mobils BMW i3 hat einen verbesserten Akku und damit mehr Reichweite. Ältere Modelle lassen sich nachrüsten. i3-Besitzer Michael Specht ist von dem Angebot aber wenig begeistert.

Quelle: BMW i3 mit neuem Akku: Es reicht – SPIEGEL ONLINE

Elektromobilität ist ein Problem reicher Leute. Wer genügend Geld hat sich für 36000 € ein Auto mit 130 km Reichweite vor die Tür zu stellen, hat keine nennenswerten finanziellen Probleme.

Der Autor sollte sich allerdings einmal fragen, ob er nicht lieber noch 2 Jahre wartet und sich dann einen Tesla Modell 3 vor die Tür stellt da stimmt das Verhältnis von Reichweite und Preis wenigstens, zumindest wenn der jemals gebaut wird.

Ein neuer Akku kostet also soviel wie kompletter werksneuer koreanischer Kleinwagen, interessantes Hobby muß man sich nur leisten können. Aber die Linken haben es ja nicht so mit wirtschaflichen Umgang mit Geld, da darf das gute Umweltgewissen gern mal was kosten.

Alphabet übertrifft Erwartungen: Google steckt den Kopf in die Cloud

Googles Anzeigengeschäft boomt. Die Alphabet-Aktie zog nach den Quartalszahlen massiv an. Allerdings auch, weil es da einen Bereich gibt, mit dem niemand gerechnet hatte – und der sogar Amazon ins Schwitzen bringt.

Quelle: Alphabet übertrifft Erwartungen: Google steckt den Kopf in die Cloud

Und wer sich jetzt fragt, warum ich unten so gegen Amazon gewettert habe, sollte sich diesen Artikel auch aus WiWo durchlesen. Ich würde wahrscheinlich eher Alphabet kaufen als Amazon obwohl die auch schon mit nem KGV von 30 relativ teuer sind.

Und nur mal so zur Verdeutlichung, würde Amazon seinen kompletten Jahresgewinn an die Aktionäre ausschütten würde es 300 Jahre dauern bis man den Preis der Aktie wieder drin hätte.

Über die Dividende ginge das garnicht weil die wird ja nicht gezahlt.

Man ist also darauf angewiesen den Superidioten zu finden der einem die Aktie zum noch höheren Preis abkauft.

Amazon: Satte Profite statt herber Verluste

Beim Internet-Händler Amazon laufen die Geschäfte prächtig. Auch wenn sich der Konzern bei Details in Schweigen hüllt.

Quelle: Amazon: Satte Profite statt herber Verluste

Da hat sich aber jemand die Zahlen schön gesoffen. Wenn ich in einem Jahr als Freiberufler 500 € und im nächsten Jahr 1000 € Gewinn mache, hat der sich schlicht verdoppelt ! 100 % mehr ! Super ! Könnte ich davon leben ? Nö, aber Hauptsache ich kann mit nutzlosen Zahlen angeben !

EIn ähnliches Problem sehe ich bei Amazon, die machen über den Daumen bei 120 Millarden Jahresumsatz gerade mal 3,2 Milliarden „Gewinn“, das sind über den Daumen 2,8 % vom Umsatz VOR Steuern.

Rechtfertigt das eine Börsenkapitalisierung von 355 Milliarden Dollar und ein KGV von 300 ? aus meiner Sicht eher nicht.

Im margenträchtigen Cloudgeschäft lauern die Monsterkonkurrenten wie Microsoft, die für gewöhnlich auch nicht an der Wand schlafen. Da dürfte die Ausweitung des Wachstums in Zukunft begrenzt sein.

Amazon ist ein gigantischer Versandhandel der im Kerngeschäft lächerliche Gewinne abwirft und jetzt tut der Autor so als wäre ein KGV von 300 ein gutes Geschäft, nur weil sich die Gewinne von absolut lächerlich zu lächerlich entwickelt haben.

Vielleicht findet man ja eins Superidioten der einem die Aktie auch noch für 1000 Dollar abkauft, das nämlich auch nötig denn Dividende gibts da nicht. Bon Chance !

WirtschaftsWoche Online

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Quelle: WirtschaftsWoche Online

Die letzten beiden Sätze kann ich nur unterstreichen :

„Was Tesla mit der Gigafactory zeigt ist Pioniergeist, Heldenmut, das muss man anerkennen. Das macht auch Seiberth respektvoll. „Aber würde man darein investieren? Wahrscheinlich nicht.“ “

Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch, wie realistisch ist es bei der Konkurrenz quasi alleinigen Zugriff auf die Weltlithiumproduktion zu haben ?

 

Das Apple, Gerüchten zu Folge, ins Autogeschäft einsteigen will macht  nur unter einem Aspekt Sinn, denen fällt im Kerngeschäft nach Jobs Tod nichts neues mehr ein.

Gefühlte 350 Varianten eines IPhone sind keine Innovation. Wenn man auf einer großen Menge im Ausland geparkten, unversteuertem Cash sitzt und keine Innovationen mehr hinkriegt, kommt man schlicht auf blöde Ideen.

Jetzt könnte man natürlich auch argumentieren, Apple habe entdeckt das in Zukunft nicht Autos sondern Mobilität verkauft werden. Nettes Argument aber selbst Daimler weiß das.

Gut möglich das, wenn die Taschen der Apple Jünger mal nicht mehr so voll sind, die sich Fragen warum sie für ein Produkt das sie anderswo in gleicher Qualität billiger kaufen können, so tief in Tasche greifen sollen.

Apple fängt gerade erst an zu erleben was das bedeutet.

Die Rückgänge beim IPhone Verkauf mögen zum Teil darauf zurückzuführen sein das ein neues Modell erwartet wird, das ist aber nur der angenehme Teil der Wahrheit.

Wenn die Gemeinde der Apple-Jünger nicht jedes Jahr ein „neues“ Iphone ordert wird die Luft ziemlich schnell dünn.

Ich besitze ein IPad, ist jetzt 6 Jahre alt und funktioniert tadellos. Würde ich mir nochmal ein überteuertes Tablet von Apple zulegen ? Eher nicht, der Nachteil des nicht erweiterbaren Speichers, wird durch das automatische Betriebssystemupdate, das die Dinge auch nicht immer besser macht, bei weitem nicht aufgewogen.

Von der Aktie würde ich die Finger lassen, nennenswertes Wachstum werden die Zukunft ohne wirkliche Innovationen nicht mehr hinbekommen und wenn die auch noch Autos bauen ist wahrscheinlich Game over. In dem Bereich sind die Margen viel zu lächerlich.

Wenn die großen Autobauer in die E-Mobilität einsteigen muß Apple schon die doppelte Reichweite hinbekommen um auch nur annähernd eine Chance zu haben.