Archiv für den Monat: Februar 2017

Anlegeralphabet: Festverzinste Wertpapiere – warum Anleihen kein Rendite-Garant sind

Heute geht es in unserem Börsen-ABC mal nicht um Aktien, sondern um Anleihen. Folge F, wie festverzinsliche Wertpapiere, klärt auf über Bonds und Renten, die wegen fester Zinsen als sicher gelten, es aber oft nicht sind.

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Stelter strategisch: Mit der Herde in den Abgrund

Auf der Flucht vor Raubtieren ist es eine gute Strategie, in der Herde zu bleiben. Solange diese nicht kollektiv in den Abgrund rennt. Auch als Investor fährt man mit der Herde gut, sofern man rechtzeitig aussteigt.

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Nach dem Crash ist vor dem Crash. Das Problem ist das Timing. Das beste was einem bei schlechtem Timing passieren kann ist entgangene Gewinne, das schlimmste die Vernichtung von bisher erzielten Gewinnen indem man sich zu früh gegen den Markt stellt.

EIn anderes Problem ist Cash an sich, in welcher Währung denn bitte ? Der Euro ist da aus meiner Sicht eher keine gute Idee, denn die Wahlen in diesem Jahr stellen ein erhebliches Risiko für den Euro dar.

Zwar wurde in den letzten Wochen viel von Parität des Euro zum Dollar gerschrieben aber das ist eher ein Kontraindikator dafür das diese auch Eintritt. Allerdings lassen sich die Risiken Griechenland, die Wahlen, die bescheidene Situation großer Volkswirtschaften wie Frankreich und Italien auch nicht von der Hand weisen.

Das Trump versucht den Dollar schwach zu reden, wird ihm im Zweifel auch nicht viel nützen sollte der Euroraum implodieren, wird das die Weltwirtschaft inklusive USA in die Depression treiben.

Draghi fühlt sich sehr mächtig, aber seine Macht endet wenn ganze Staaten wie die Briten beschliessen aus der EU und/oder dem Euro auszusteigen. Diese Option lässt möglicherweise Populisten Wahlen gewinnen und dann ist Euro Geschichte.

Auf dem Altar des politisch konstruierten Euro die europäische EInigung zu opfern ist die dämlichste Idee seit bestehen der EU.

Warren Buffett: Starinvestor erzielt dicken Gewinn mit Apple-Aktien

Börsenguru Warren Buffett, wegen seines Gespürs für gute Investments das „Orakel von Omaha“ genannt, hat wieder zugeschlagen: Eine Milliardenwette auf Apple machte sich in kürzester Zeit bezahlt.

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Ja ich weiß, ich habe mich weit aus dem Fenster gelehnt als ich es als blöde Idee bezeichnet habe das Buffet Apple kauft. Solange er nur kurzfristig diese Aktien besitzt, kann ich das noch irgendwie nachvollziehen.

Langfristig halte ich Apple für überteuert und ausgereizt. Die hängen zu gefühlt 70% des Gewinns am Iphone und denen fällt nix neues mehr ein.
Das Winterquartal heranzuziehen, mit traditionell den stärksten Geschäften und das dann einfach in die Zukunft fortzuschreiben ist Käse.

Ich habe ein Appleprodukt und bin damit zufrieden, werde aber in nächster Zukunft kein neues kaufen, das Preis/Leistungsverhältnis ist mir dazu zu schlecht und das man für den Namen mitbezahlt stört mich auch.

Mir ist es auch ein Rätsel warum sich Leute Telefone in die Tasche stecken, die mit hinreichendem Speicher für den Highenduser gern mal 1000 € kosten. Und sich dann auch noch immer das neueste kaufen wenn Apple mal wieder eins auf den Markt schmeißt.

Ein Geschäftsmodell das insbesondere in wirtschaflich schlechten Zeiten dann schnell seine Grenzen erreichen sollte. Und diese Zeiten werden eher früher als später mal wieder kommen. Bis dahin wird man noch den ein oder anderen Höchstkurs sehen aber die Luft ist aus meiner Sicht jetzt schon ziemlich dünn.

Aber eine Entkopplung des Aktienkurses vom Gewinnanstieg ist bei der Mehrzahl der Aktien derzeit eh kein Problem und solange noch nicht jeder Dödel einem Aktien empfiehlt ist die Blase auch noch nicht kurz vorm platzen.

Aber in Europa wird ja dieses Jahr viel gewählt und das könnte noch den ein oder anderen deutlichen Rückschlag an den Börsen bringen.
Und es ist auch noch keinesfals gesetzt ob Trump sein  großmäulig angekündigtes Wirtschaftspaket so umsetzen kann. Da ist noch viel Platz für Desillusionierung.

Nicht zuletzt ist die Phase des Aufschwungs an der Börse und in der Wirtschaft, auch im historischen Vergleich, jetzt schon ziemlich lang auch das sollte einem zu denken geben.

Aber man soll sich nicht gegen den Markt stellen. Denn wie heißt so schön der Markt kann länger unvernünftig sein als man selbst liquide.

Wall Street: US-Börse klettert von einem Rekord zum nächsten

Dass Amerikas Börse von einem Rekord zum nächsten klettert, ist nicht der Irrationalität geschuldet. Statt Rezession wird seit 75 Monaten in Folge Beschäftigung aufgebaut. Mit Trump dürfte es noch mehr werden.

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Solange einem der Taxifahrer oder die Blumenverkäuferin noch nicht den Einstieg in Aktien empfiehlt ist der Wahnsinn noch nicht komplett.
Es sind eben noch nicht alle gierig (siehe Buffet).