Archiv für den Monat: März 2017

Thorsten Polleit: Was haben Anleger von Dividenden?

Ökonom Thorsten Polleit bezweifelt, dass Ausschüttungen für Anleger vorteilhaft sind, das Geld bringe im Unternehmen mehr Ertrag. Ein Streitgespräch über Sinn oder Unsinn von Dividenden.

Quelle: Thorsten Polleit: Was haben Anleger von Dividenden?

Hatten wir ja schon das Thema, es soll ja durchaus Firmen geben die beides hinkriegen
Dividende zahlen und den Wert der Aktien kontinuierlich steigern u.a. über Rückkäufe.

Davon auszugehen das sehr große Firmen in der Lage sind mit dem zurückgehaltenen
Gewinn signifikant weiter zu wachsen, halte ich schon auf Grund der schieren Größe
von Firmen wie Microsoft und Amazon für ziemlich gewagt.

Nichts hält im übrigen den Investor davon ab ausgeschüttete Gewinne in kleine
vielversprechende Unternehmen mit überproportionalen Wachstumschancen zu investieren:

Und wer hinter dem MSCI World deutlich zurück liegt, sollte vielleicht die Backen nicht ganz so weit aufblähen. Ich sehe den Aktienmarkt eher in einem sehr reifen Zustand, wer es bis jetz
nicht geschaft hat seinen Fond trotz Trumprally nach vorne zu bringen, soll mir mal erklären
was da noch kommen soll wenn es bergab geht.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich als letztes. Man wird ja sehen ob der Fond tatsächlich so outperformt wie Herr Polleit hier so schön behauptet. Wenn eigenes Geld im Fond automatisch
bedeuten würde das man bei der Geldanlage nicht dämlich sein kann, könnten so Leute wie
Soros nicht soviel Geld versenken. wie zuletzt geschehen. Jeder kann irren. Herr Polleit scheint
das ja eher nicht von sich zu glauben.

Saudi-Arabien und Nahost: Der größte Börsengang der Welt

Saudi-Arabien schickt Ölförderer Aramco aufs Parkett. Damit das gelingt, muss die Region Reformen angehen. Anleger können auf die Wende setzen.

Quelle: Saudi-Arabien und Nahost: Der größte Börsengang der Welt

Heute ist morgen schon gestern, oder alles muß raus ! Schnell noch verkaufen bevor es nix mehr wert ist.

Das die Ölvorräte nichts mehr wert sind wird so schnell zwar nicht passieren, aber schlaue Leute haben ja schon mal irgendwo ausgerechnet wieviel Öl und Kohle in der Erde bleiben muß wenn wir künftig nicht alle auf einem Hausboot wohnen wollen.

Ich bevorzuge es keinen Anteil an einem Konzern zu besitzen bei dem der Staat auch weiterhin das sagen hat. Dies gilt ähnlich auch für die Firmen junger Internetmilliadäre, die gerne Kasse machen wollen aber den Aktionären = Mitbesitzern kein Mitspracherecht einräumen wollen.

Ganz zu schweigen von Firmen wie SNAP die nicht nur kein Mitspracherecht einräumen sondern gleichzeitig auch noch das Geld ihrer Anteilseigner verbrennen. Wer sowas kauft muß halt im Zweifel mit Totalverlust bestraft werden.

Oder irgendeiner kauft den unprofitablen Müll zu idiotischen Kursen auf, wie Microsoft Linkedin. Auch ne Form von Aktionärsbestrafung.

Geldanlage: Ein Indexfonds ist nicht immer auch ein ETF – Geldanlage trotz Niedrigzinsen – FAZ

Der Unterschied zwischen Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden und denen, die nicht gehandelt werden, ist mehr als eine akademische Feinheit. Denn der Börsenhandel beeinhaltet Risiken – aber auch Chancen.

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Stelter strategisch: Die Illusion vom passiven Investment

Medien und Banken werben für die passive Geldanlage: Kostengünstige, börsengehandelte Indexfonds statt teurer Geldmanager, die obendrein noch schlechte Leistung erbringen. Intuitiv richtig, aber dennoch eine Illusion.

Quelle: Stelter strategisch: Die Illusion vom passiven Investment

Mit der Kritik hat Stelter zum Teil recht. Allerdings gibt es nur wenige private Investoren die die Nerven haben und es sich leisten können nicht zu verkaufen wenn die Börse fällt.

Das Indexfonds automatisch verkaufen wenn die Kurse fallen und damit den Trend verstärken ist sicherlich richtig, aber das dürfte auch zum Teil für aktiv gemanagte Fonds gelten, für die Mehrzahl der privaten Investoren gilt dies vermutlich eh. Und die Fonds kaufen ja auch irgendwann wieder.

Wenn man den Indexfond mit festen monatlichen Raten bespart und das Geld nimmt dasa man nicht braucht und automatisch bei fallenden Kursen zukauft, dürften sich diese Effekte glätten.

Buffet sagt ja nicht dass aktives Investment per se schlecht ist,  nur die wenigsten sind in der Lage den Index zu schlagen, was vorraussetzt das man sich in erheblichem Umfang mit den FIrmen beschäftigt in die man investiert. Für letzteres haben viele normale Arbeitnehmer einfach schlicht nicht die Zeit.