Archiv für den Monat: Juli 2017

Facebook wird das eigene Wachstum unheimlich

Die Aktien von Facebook sind am Mittwoch gestiegen, die von Google und Snap gaben hingegen nach. Das hat bestimmte Gründe: Der Riese aus Menlo Park wächst weit stärker als erwartet. Vor allem auf Kosten von Snapchat.

Quelle: Facebook wird das eigene Wachstum unheimlich

Ich weiß nicht ob Facebook auf Basis dieser Zahlen noch ein Kauf ist, die sind ja schon recht hoch bewertet. Wachstumsmöglichkeiten werden ja aufgezeigt, kann ich schlecht einschätzen ob die weiter so rasant zulegen.

Wichtiger ist für mich eh das was hier über SNAP geschrieben wird. Die Frage ist wenn diese Dinge über SNAP in der Zeitung stehen, welche Vollidioten dann bei der IPO und kurz danach die Aktie gekauft haben und mit welcher Erwartung , das wird schon ?

Ich vermute mal das wenn SNAP so weiter macht die schneller vom Markt verschwinden als deren Gründer so dämlich wie bei der IPO in die Kamera grinsen können.  Aber die haben ja auch Grund zum lachen deren Taschen wurden mit Geld dämlicher Anleger vollgestopft.

Gericht macht Weg frei für Diesel-Fahrverbot in Stuttgart

In Stuttgart muss die Luftverschmutzung notfalls auch mit Diesel-Fahrverboten eingedämmt werden. Der Nachrüstplan reiche nicht aus, gab das Verwaltungsgericht am Freitag einer Klage der Deutschen Umwelthilfe statt.

Quelle: Gericht macht Weg frei für Diesel-Fahrverbot in Stuttgart

Liebe Dieselfahrer ihr müßt jetzt ganz tapfer sein, am besten am 2.8.2017 nach Berlin fahren und mit der Regierung und der Autoindustrie ne Lichterkette bilden um den Diesel zu retten

Amazon-Chef : Jeff Bezos ist jetzt der reichste Mensch der Welt

Lange Jahre führte Bill Gates das Ranking der reichsten Menschen der Welt an. Nun löst ihn Amazon-Gründer Jeff Bezos ab. Der Grund liegt im rasanten Kursgewinn der Amazon-Aktie.

Quelle: Amazon-Chef : Jeff Bezos ist jetzt der reichste Mensch der Welt

What goes up must come down. Wir sprechen uns in der nächsten Rezession wieder, Gates hat da deutlich weniger zu verlieren MSFTs Margen sind Bundeslige Amazon ist bestenfals Kreisklasse.

Aktie bricht ein: AstraZeneca verliert 13 Milliarden Dollar an Börsenwert

Der britisch-schwedische Pharmakonzern muss bei der Entwicklung eines Lungenkrebs-Medikaments einen schweren Rückschlag hinnehmen und meldet schwache Halbjahreszahlen. Die Aktie bricht ein.

Quelle: Aktie bricht ein: AstraZeneca verliert 13 Milliarden Dollar an Börsenwert

Sicher gibts da viel zu meckern, aber gut möglich das hier mal wieder eindeutig nach unten übertrieben wurde, darauf setze ich derzeit. In dem ganzen Getöse geht der Satz „durch Kostensenkung überraschend hoher Gewinnanstieg“ aber komplett unter.

Klar die großen Pharmafirmen brauchen neue Blockbuster und AstraZeneca scheint da laut Presse derzeit nicht gut aufgestellt. In einem anderen Artikel konnte ich allerdings lesen das es auch ein Medikament gibt wo die Entwicklung garnicht so schlecht aussieht.

Blöd ist natürlich dass das die angedachte Lungenkrebstherapie nicht besser ist als das was derzeit state of the art ist. Das ist eben das Risiko der klinischen Forschung nicht alles was im Labor funktioniert läuft hinterher in der Zulassungsstudie so glatt, deswegen bekommt auch nur 1 von 10 Präparaten, die in die Erprobung am Menschen gehen hinterher eine Zulassung.

Ich kenne AstraZeneca nicht, aber was ich heute der Presse entnehme ist eine Ansammlung schlechter Meldungen die eine Vielzahl von „Investoren“  dazu getrieben haben die Aktie einfach mal so zu verkaufen. Da wird möglicherweise der ein oder andere Spekulant sich genögtigt sehen zuzugreifen, wenn die grundsätzliche Story nicht ganz so schlecht ist.

Ich versuchs mal mit kaffeesatzlesen und würde vermuten das bei den nächsten Quartalszahlen, das Ganze nicht mehr ganz so heiß gegessen wird wie es heute gekocht wurde. Möglicherweise werden die die heute so mir nichts dir nichts die Aktie rausgehauen haben sich dann die Augen reiben.

Quartalszahlen: Schlusslicht Bayer

Keiner der großen Agrarchemiekonzerne schneidet so schlecht ab wie Bayer. Damit steigt die Abhängigkeit vom Medikamentengeschäft. Doch auch dort läuft nicht alles rund.

Quelle: Quartalszahlen: Schlusslicht Bayer

Wären die Konditionen am Kapitalmarkt für die Finanzierung von Übernahmen härter hätte wohl auch Bayer nochmal nachgerechnet. Der Vorstand geht ja kein persönliches Risiko mit der Übernahme von Monsanto ein, die Zeche zahlen im Zweifel die Aktionäre.

Geht der Deal schief muß der Vorstandsvorsitzende vielleicht in den vorzeitigen Ruhestand, das ist zwar schlecht fürs Ego aber nicht für die Brieftasche.

Twitter: Selbst Trump beflügelt das Netzwerk nicht mehr

Drei Monate lang herrschte Hoffnung bei Twitter: Die Zahl der Nutzer stieg, die lange gebeutelte Aktie erholte sich, und Präsident Trump brachte dem Dienst enorme Aufmerksamkeit. Doch nun folgt der erneute Nackenschlag.

Quelle: Twitter: Selbst Trump beflügelt das Netzwerk nicht mehr

Die Spaßvögel machen ein aus meiner Sicht grundsätzliches Problem deutlich, neben Facebook als sozialem Medium und Google ist nicht viel Platz.
Facebook kann die Funktionalitäten die Dienste wie Twitter oder SNAP anbieten ohne Probleme nachbauen  und verdient dabei noch Geld.

Der Hype um diese Dienste erinnert mich an die Dotcomblase, jedesmal wird behauptet der Umsatz und die richtige Größe sei das wichtige und der Gewinn komme dann schon.

Das Problem ist der Gewinn kommt eben nicht automatisch, die großspurigen Versprechungen sind bisher nur Luftnummern und Twitter und SNAP können bisher nur eins gut nämlich Geld verbrennen.

Daran wird sich wohl nur wenig ändern, Facebook beherrscht den Markt der sozialen Medien und das wars.

Während oder kurz nach einer IPO zu investieren wenn alle den Verstand ausschalten und die Kurse treiben ist in den allermeisten Fällen eine ziemlich dämliche Idee.

Besser ist man wartet erstmal bis sich der Staub des Kursfeuerwerks gelegt hat und sieht sich die ersten Quartalszahlen an dann kann man immer noch investieren.

Wirtschaft im Weitwinkel: ETF-Indexfonds gefährden die Finanzmärkte

Passive, automatisierte ETF-Fonds erobern die Märkte in Sturm. Doch es wird schnell gefährlich, wenn alle nur noch der Herde folgen.

Quelle: Wirtschaft im Weitwinkel: ETF-Indexfonds gefährden die Finanzmärkte

Wer schon mal versucht hat bei crashenden Kursen eine Aktie zu verkaufen wird wahrscheinlich festgestellt haben das die Handelbarkeit in der Krise nicht nur für ETF s schwer ist.