Archiv für den Monat: März 2018

Tesla startet wegen Bosch-Schrauben bislang größten Rückruf

Wegen Problemen mit der Servolenkung ruft Tesla 123.000 Model S zurück. Grund sind Schrauben des Zulieferers Bosch. Die Aktie fällt deutlich.

Quelle: Tesla startet wegen Bosch-Schrauben bislang größten Rückruf

Die paar Schrauben sind gemessen an den anderen Problemen die Tesla derzeit hat kein großes Problem, wenn es auch nicht ganz billig sein dürfte wobei hier eher die Arbeitszeit eine Rolle spielt als die Schraube.

Es zeigt aber das diejenigen recht haben die sagen dass der Einstieg Teslas in die Massenproduktion, so sie denn irgendwann mal kommt, neue Probleme produziert und zwar Rückrufaktionen wie diese.

Was für Großkonzerne ärgerlich, teuer, aber normal ist kann für ein so defizitäres Unternehmen wie Tesla schnell zu einem finanziellen Problem werden.

Man darf gespannt sein ob Tesla in diesem Jahr, wie von einigen Shortsellern geunkt, gezwungen sein wird neues Kapital aufzunehmen. Nach dem Kurssturz dürfte das nicht mehr ganz so einfach sein. Wichtig wird auch sein was bei der Untersuchung des letzten tödlichen Autounfalls herauskommt.

Selbst wenn es Tesla gelingt die Produktion hochzufahren, muß es mit dieser erstmal profitabel werden.

Sollte Tesla mit der Massenproduktion erst starten wenn die Premiumelektrofahrzeuge von Jaguar und Audi auf den Markt kommen, und das ist nicht mehr lange hin, dann wird Tesla zeigen müssen ob es auch unter Konkurrenz bestehen kann.

Musk hat gesagt wer eine Rakete zum Mars schicken kann kann auch die Elektroautomassenproduktion, rhetorisch ist das ganz nett aber in der Praxis könnte sich herausstellen dass das mit der Rakete tatsächlich das weniger Komplexe Problem ist.

Musks Problem ist nicht mangelnde Intelligenz, sondern seine überambitionierten Ziele und der Drang auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.

Wenn es dann nicht gut läuft sind aus Musks Sicht wahrscheinlich nicht die zu hoch gesteckten Ziele sondern die unfähigen Mitarbeiter Schuld, das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Donald Trump will Amazon in die Schranken weisen

Der amerikanische Präsident ist kein Freund von Amazon, das ist seit Langem bekannt. Doch nun berichten Medien über Steuerpläne zu Lasten des Online-Kaufhauses. Anleger und Kurs reagieren bestürzt.

Quelle: Donald Trump will Amazon in die Schranken weisen

Es bedarf nicht eines Donald Trump diese vollständige überbewertete Aktie zu drücken, war aber hier wohl die Ursache.

Abseits vor Trumps Gefasel ist diese Aktie mit einem KGV von 245 sowas von absurd bewertet, dass jedem Idioten klar sein müßte wo diese im nächsten Crash endet.

Es würde mich nicht wundern wenn beim nächsten Börsencrash die Aktie von Amazon am meisten gebeutelt würde mit ca. 90% Kursverlust im Vergleich zu heute. Damit hätte sie dann immer noch ein KGV von 24,5.

Wer seinen Investmenterfolg beurteilen und verbessern will, sollte nicht auf Aktienmarkt-Indizes zurückgreifen, sondern sich an der Performance der Besten orientieren.

Am Kapitalmarkt Geld zu verdienen, ist kein Selbstläufer. Damit eine schöne Rendite bleibt, müssen Anleger allerlei Zahlen im Blick behalten und dabei ein paar einfache Regeln beherzigen.

Solarworld ist (mal wieder) pleite: Bei dem Bonner Solarunternehmen übernimmt der Insolvenzverwalter Christoph Niering das Kommando. Die Rettungsaussichten sind überschaubar.

Es gibt wohl kaum ein besseres Beispiel dafür das der Fisch bekanntlich vom Kopfe her stinkt. Bis vielleicht auf Lars Windhorst aber von dem gibt es ja derzeit keine Negativschlagzeilen, noch nicht.