Archiv für den Monat: Juli 2018

Eine Stadt unter Strom

Während in Deutschland die Elektromobilität stockt, hat Shenzhen innerhalb weniger Jahre mehr als 16 000 Elektrobusse auf die Straße gebracht.

Jetzt mütßen die nur noch Solarmodule auf ihre Firmendächer schrauben, so wie Tesla. Tesla hat mit einem kommunistischen Staatsbetrieb ja auch die Führung durch einen Mann gemein nur bei der Profitabilität haben sich inzwischen die Vorzeichen umgekehrt währende Tesla trotz Staatssubventionen für den Kauf seiner Autos rote Zahlen schreibt, macht BYD tatsächlich Gewinne.

Facebook, Apple und Co.: Talfahrt der Tech-Konzerne längst nicht beendet – manager magazin

Quelle: Facebook, Apple und Co.: Talfahrt der Tech-Konzerne längst nicht beendet – manager magazin

Das ist wohl eher eine Korrektur, sollte es zu einem Crash kommen dürften die Aktien am meisten Leiden, sprich mehr als der Durchschnitt des Marktes, die vorher am stärksten in die Überbewertung gelaufen sind.

Bis dahin könnte es aber durchaus nochmal eine Reaktion in die Gegenrichtung geben.

Ernteausfall: Muss der Steuerzahler die Bauern päppeln?

Das Gras vertrocknet, der Mais verkümmert, der Bauernverband will Geld vom Staat. Ein Streit um Milliarden ist entbrannt. Dabei gäbe es andere Wege der Vorsorge.

Quelle: Ernteausfall: Muss der Steuerzahler die Bauern päppeln?

Die Antwort auf die Frage ist einfach, Nein ! Eine Branche die laut Artikel 30-45 % ihrer Einnahmen aus EU Subventionen bezieht, muß jetzt nicht noch das unternehmerische Risiko zu Lasten des Steuerzahlers eliminieren dürfen.

Das erinnert doch sehr stark an to big to fail der Finanzkrise.

Alternative Geldanlage 2. Versuch

Nach dem kleinen persönlichem Debakel mit bettervest habe ich eine zweite alternative Anlageform die ich im Internet aufgeschnappt habe ausprobiert. Per quasi Crowdlending Kohle an klamme Osteuropäer zu ca. 10% verleihen.

Ich habe versuchsweise mal mit 50 Euro angefangen es hat bisher funktioniert aber ich habe ja auch noch nicht versucht das Geld zurück zu hölen.

Mal sehen wie es weiter geht dieses Jahr werde ich wohl noch Geld nachschieben aber noch bin ich skeptisch.

Bettervest oder better not vest

Ich habe hier schon einmal positiv über die Investmentplattform bettervest berichtet, das  ist jetzt eine Weile her. Die Idee besticht mit überdurchschnittlicher Rendite sinnvolle Projekte zu fördern.

Gab es anfangs noch einige Projekte in Deutschland so sind diese, mutmaßlich auf Grund der europäischen Niedrigzinspolitik, nahezu komplett verschwunden. Warum sollte man auch  bettervest fette Gebühren und den Investoren hohe Zinsen zahlen wenn es das Geld von der Hausbank zum Schnäppchentarif gibt.

So hat sich der Schwerpunkt der Investitionsangebote auch überwiegend nach Afrika verlagert, die Renditen bewegen sich irgendwo zwischen 6 und 8 Prozent was ja geradezu paradiesisch anmutet wenn man hier so das Tagesgeld sieht.

Aber Vorsicht ! Bettervest tackert nicht umsonst überall dran dass das Geld auch komplett verschwinden kann.

Ich habe die letzten Jahre einen niedrigen 3stelligen Betrag in 2 Projekte investiert, eine Brikettfabrik die aus getrockneten Kaffeebohnenhülsen Brennstoff presst und eine Solastromnetz in Afrika.

Bisheriges Ergebnis Null Rückzahlung, der Betreiber der Brikettfabrik ist nun schon fast ein Jahr überfällig mit Zins und Tilgung und besticht nur durch ständig neue Erklärungen dafür was alles schief gelaufen ist wofür er angeblich nichts kann, Geld weiterhin Fehlanzeige mit leeren Versprechungen für die Zukunft.

Das Investment in ein Solarnetzwerk in Afrika hat inzwischen auch schon Zahlungsverzug angekündigt, Schuld sind auch hier die bösen Anderen.

Die oft versprochene hohe Rendite lockt natürlich, im Fall der Brikettfabrik waren es 12% da frisst die Gier schonmal das Hirn.  Ca. 7,5% bei dem Solarnetz ist ordentlich aber jetzt auch nicht intergalaktisch.

Man muß auch das Totalverlustrisiko das Bettervest immer betont hier einpreisen und da ist 8% eingentlich schon zu wenig, auch nützen 12% die man nicht bekommt weil der Projektinhaber im günstigsten Fall unfähig ist auch nichts.

Mein Fazit im wenn es gut läuft  sehe ich Teile des eingesetzten Geldes wieder im schlechtesten Fall ist der niedrige 3 stellige Betrag weg.

Ausser blumigen Erklärungen des bedauerns hört man von Bettervest dazu eher wenig. Wie will man auch Druck machen wenn der Schuldner am Arsch der Welt in einem Land mit korrupter Gerichtsbarkeit sitzt. Aus meiner Sicht bemüht man sich bei bettervest auch nicht gerade allzusehr solche Fälle zu verhindern. Warum auch ? bei der Auszahlung des Kredites an den Projektinhaber dürfte die Provsiion an Bettervest schon abgezogen sein und damit ist für die das Risiko futsch.

Mein Fazit ist inzwischen Finger weg ! durchsetzen kann man die eigenen Forderungen nicht, da es sich um Nachrangforderungen handelt und der Schuldner in der Regel am Arsch der Welt weilt. Dann lieber das Geld direkt einer seriösen Hilfsorganisation spenden und  den Rest an der Börse anlegen, denn selbst wenn die Börse crasht man kann zumindest jederzeit sein Restvermögen veräußern und die Verluste begrenzen oder das ganze aussitzen wenn das Investment gut ist und nur die Börse blöd.

Amazon Web Service: Mit dieser Geheimwaffe macht Amazon noch mehr Gewinn – WELT

Trotz seiner Größe hat es der Online-Versandhändler nicht leicht, Gewinne zu erzielen. Allenfalls Werbeanzeigen lassen die Kasse klingeln. Quasi aus dem Nichts hat Jeff Bezos aber ein zweites Standbein aufgebaut.

Quelle: Amazon Web Service: Mit dieser Geheimwaffe macht Amazon noch mehr Gewinn – WELT

Der Titel ist Schwachsinn aber es ist ganz interessant zu sehen wie Amazon tatsächlich strukturiert ist.
Für Bezos ist Onlinehandel tatsächlich nur die Maschine die Daten und Anwendungen für den profitablen Bereich generiert.

Die Frage ist ob Amazon das Tempo halten kann das muß es nämlich bei dem KGV.