Amazon „Gutschein“

Versand und andere Händler schaffen ja immer wieder das selbst
der skeptischste Verbraucher sich mal kurz freut um sich dann um so mehr zu ärgern.

Der „Gutschein“ ist hierfür am Besten geeignet. Man hat eingekauft und erhält zur
„Belohnung“ einen Gutschein wie z.B. ich zuletzt bei Amazon.

Nur wer sich direkt klar macht das keine Firma der Welt etwas zu verschenken hat, entgeht einem kurzen freudigen Moment,der einen dann zu einem schwachsinnigen Kauf veranlasst.
Ich bin nach dem kurzen freudigen Moment vor dem schwachsinnigen Kauf stutzig geworden.

Erst hielt ich das ganze für Spam, dann hab ich mir die Sache vorsichtig angeguckt.
Das Ganze war ein Gutschein für den Alkoholbereich bei Amazon und da fing das Theater an, erst habich mir ganz unbedarft eine Flasche ausgesucht um dann bei der Eingabe des Codes zu sehen das der nicht zieht, der gilt nur für ausgewählte Produkte. Der Gestank der Dummenfängerei machte sich schlagartig breit.
Ich hab mir daraufhin die Auswahl angesehen und spaßeshalber mal die Produkte in der Reihenfolgeaufsteigende Preise sortiert und siehe da , wen wunderts , der nidrigste Preis lag deutlich über 20 € bei einem Gutscheinwert von !0 €.

Der Nepp ist immer der gleiche ob Amazon oder Breuninger der Hemdenverkäufer, immer findet sich der gleiche oder ein ähnlicher Haken bei den „Gutscheinen“, entweder die Produktauswahl ist eingeschränkt und übersteigt den „Gutschein“wert um das doppelte oder wie z.B. bei Breuninger der Gutschein ist bei 10 € an einen Mindesteinkauf von 100  € gebunden.

Die „Gutscheine“ sind aus meiner Sicht schlicht wertlos.

Beim genannten Hemdenhersteller macht es mehr SInn sich ein angeblich herabgesetztes Hemd als mit dem „Gutschein“ ein Hemd zu 10 € unter dem Listenpreis zu kaufen.  Wobei der Listenpreis der bei dem Ausverkauf genannt wird, sicherlich auch strategisch zu hoch angesetzt wird.
Bei Amazon führt der Einsatz des „Gutscheins“ zum Kauf eines Produktes das man
möglicherweise garnicht kaufen würde und das nach Abzug des „Gutscheins“ ca. 15 €
kostet, man hat also nicht 15 € gespart sondern 15 € ausgegeben.

Der Zweck der „Gutscheine“ ist klar, sie sollen einem zum Kauf von Produkten verführen
die man ohne den „Gutschein“ nicht erworben hätte und die entweder Ladenhüter oder
überteuert sind.

„Gutscheine“ von Händlern sind keine Geschenke, weil Händler nix zu verschenken
haben, sondern sie sind Kaufanreize um mehr Geld auszugeben als nötig oder ursprünglcih
geplant. Kurz gesagt die Dinger sind meist Nepp  zu Gunsten der Händler.
Also die Einlösebedigungen genau lesen, sich fragen ob man den Quark der da angedient wird wirklich braucht und Pfoten weg wenn an die Dinger an irgendwelche Bedingungen geknüpft
sind.

Ich hab auch mal einer Firma geschrieben ich möchte keine Gutscheine mehr bekommen
die an Mindestumsatz gebunden sind, die Antwort war das sie mich von jeder Gutscheinaktion
ausschliessen müßten, ich hab trotzdem drauf bestanden. Denn ich kenne keinen Geschäftsmann der den Namen verdient der etwas zu verschenken hat.

Das gilt natürlich nicht für Geschenkgutscheine für die jemand vorher Geld hingelegt
hat um diese dann jemanden zu schenken.

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