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Elektroauto: Stromnetz auf möglichen Boom nicht vorbereitet – manager magazin

Deutschland ist weit entfernt von einer Elektroautoquote von 30 Prozent. Ist aber diese Quote erreicht, wäre das hiesige Stromnetz im gegenwärtigen Zustand überlastet – vorausgesetzt, es laden zu viele Autos zur gleichen Zeit. Bei einer intelligenten Verteilung der Ladevorgänge müsse das Stromnetz dagegen gar nicht ausgebaut werden. Selbst bei einer E-Autoquote von 100 Prozent, so eine Studie.

Quelle: Elektroauto: Stromnetz auf möglichen Boom nicht vorbereitet – manager magazin

Reisserische Überschrift nahezu entgegengesetzter Inhalt.

Home24: Rocket Internet plant Börsengang für Frühsommer 2018 – manager magazin

Quelle: Home24: Rocket Internet plant Börsengang für Frühsommer 2018 – manager magazin

Das System Samwer ist ja nichts neues, nochmal schnell Kasse machen wenn die Börsenkurse nahe dem Alltime-High sind.

Die Aktionäre kaufen ja jeden defizitären Schrott solange das Versprechen im Raum steht in naher Zukunft werde alles gut.

Bis Ende diesen Jahres wird sich zeigen was den so aus den luftigen Versprechen der Windmaschine Rocket-Internet so wird. Delivery Hero soll ja irgendwie eine schwarze Null schreiben und Hello Fresh ist ja auch so ein Hoffnungswert.

Die Hoffnung bei allen Unternehmen die Rocket Internet so an den Start bringt ist das die irgendwann mal Gewinn abwerfen um die luftigen IPO-Kurse zu rechtfertigen.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich als letztes. Für diejenigen die Rocket Internet den Mist abkaufen, gilt inzwischen ihr Geld ist nicht weg es hat nur jemand anders, in diesem Falle die Samwers.

Wenn man ein Geschäftsmodell das auf Konsum beruht, in Zeiten der Hochkonjunktur wenn den Leuten das Geld locker in der Tasche sitzt nicht ans laufen kriegt, dann ist das ableben für die nächste Rezession quasi garantiert.

Die sich selbst feiernden Samwers haben ihre Millionen bis dahin auf die Seite geschafft, für die „Aktionäre“ die ihr Geld den Samwers rübergeschoben haben, habe ich kein Mitleid. Es ist ja nicht so als wären die Geschäftszahlen der Firmen nicht öffentlich.

Mal wieder alles anders

Heute konnte man in der wiwo-online einen Artikel mit pseudokritischer Überschrift lesen, der in Bezug auf die FAANG Aktien mehr schlecht als recht  begründet warum die Bewertungen nicht überzogen sind und diesmal alles anders ist :

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/techaktien-ewige-wachstumsgiganten-oder-riesige-tech-blase/20834810.html

Nun sicherlich im Vergleich zu dem Wahsinn der Dotcomblase verdienen die FAANG – Unternehmen tatsächlich Geld. Wie man daraus aber ableiten kann Amazon sei bei einem KGV, wohlgemerkt aus meiner Sicht forward KGV das aktuelle liegt bei 336 , von 163  nicht überbewertet ist mir ein Rätsel.

Dazu wird bei Amazon die Umsatzmarge herangezogen das ist sicherlich nett und macht optisch was her aber mich interessiert was Amazon nach Abzug aller Kosten verdient und
das sind Netto 1,2% nur mal so als Vergleich zur Profitabiliät von Apple mit 21,09 %, gut Apple ist nicht im margenarmen Einzelhandel tätig aber was solls.

Apple sitzt dann tatsächlich,als Ausnahme unter den FAANG-Aktien, auf jeder Menge Cash selbst nach Abzug aller Schulden. Ich bezweifle aber das Apple in der Lage ist  dieses Geld sinnvoll, sprich gewinnbringend zu investieren. Und da Apple zu 55% an seinem I-Phone hängt, sollte die Luft auch ganz schnell dünn werden wenn mal eine Rezession kommt und die Durschnittskunden sich nicht jedes Jahr ein neues I-Phone zulegen.

Auch Netflix ist mit einem aktuellem KGV von 200 sicherlich nicht gerade preiswert.

Je weiter die Börsen steigen umson mehr dieser Art Artikel die begründen warum diesmal alles anders ist und wir in der besten aller Börsenwelten leben werden erscheinen. Spätestens wenn die Blödzeitung zum Kauf von Aktien aufruft sollte man seinen Cash Anteil hoch und sein Depot sturmsicher haben.

Bis dahin werden die Indizes sicherlich noch weiter steigen inbesondere der Dow, gerade auch wegen der schönen Einmaleffekte wenn die FAANG Konzerne ihre Gewinne aus dem Ausland zurückholen.

Das lässt die Börse vielleicht noch 1-2 Jahr haussieren kurz bis vor die nächste Präsidentschaftswahl und so ist es  von Trump wahrscheinlich gedacht. Es  könnte aber auch passieren das ihn mitten im Wahlkampf der nächste fette Börencrash ereilt, da die Hausse ja schon die zweitlängste der Geschichte ist ist das nicht unwahrscheinlich.

Dann wird es sehr finster für das Großmaul im Weissen Haus das sich zu Unrecht die derzeitige gute Börsenstimmung auf die Fahne schreibt, die überwiegend eine Folge der expansiven Poliitk der FED vor Trump ist.

Eines ist jedenfals sicher, die nächste amerikanische Regierung wird mit massiv fallenden Staatseinahmen und explodierender Verschuldung zu kämpfen haben, der Hinterlassenschaft der trumpschen Administration und dann ist in Amerika nix great again. Aber Hauptsache die Republikaner durften mal wieder regieren und dafür untwerfen sie sich sogar Trump und geben ihre Kernkompetenz in Wirtschaftsfragen auf. Nach 8 Jahren Machtabstinenz ist man so machtgeil das man das Land mit einem Vollidioten vor die Wand fährt, Hauptsache es ist der eigene Vollidiot.

Privatinsolvenz macht nur wenige schneller schuldenfrei

Im Sommer 2014 waren die Erwartungen an die Reform des Insolvenzrechts groß: Verbraucher sollen nach einer Pleite schneller wieder auf die Beine kommen. Jetzt liegen erste Daten vor. Das Ergebnis: ernüchternd.

Quelle: Privatinsolvenz macht nur wenige schneller schuldenfrei

Mit den 6 Jahren ist ja nicht getan, danach dauert es noch 3 Jahre bis die Einträge aus der Schufa verschwinden. D.h. 9 Jahre lang kann man sich noch nicht einmal eine Waschmaschine auf Kredit kaufen.