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Vor Zuversicht wird gewarnt | NZZ

Wenn die meisten Strategen auf Aktien setzen und auch langjährige Pessimisten die Meinung ändern, entsteht ein grosses Problem: Es gibt kaum noch Investoren, die über den Lauf des Jahres ihr Engagement in Dividendentitel erhöhen.

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Die Aktien die ich bevorzuge haben derzeit ein KGV von maximal 12. Sie steigen nicht weil die Börse so geil auf FAANG ist, ich kann damit leben. Alle anderen werden derzeit virtuell „reicher“ während ich auf dem gleichen Niveau verharre bzw. virtuell etwas verliere.

Wenn ich mich in 2 Jahren mit den derzeit superreichen Amazonaktionären unterhalten darf, werden wir sehen wer ohne Hose geschwommen ist.

Kursrutsch an der Börse: Mit Factor Investing im Abschwung Verluste vermeiden – manager magazin

Die neue Geldanlagemethode soll Investoren vor einem bösen Erwachen im nächsten Crash bewahren – ohne bis dahin auf Rendite zu verzichten. Ist das realistisch?

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Ich beschäftige mich nicht mit Factor Investing, die stellen in dem Artikel die sich mit Amazon, Netflix und Tesla auseinandersetzen kann ich nur voll unterschreiben.

Unter dem Problem das die Teslajünger mit ihrem schwachsinnigen Kaufrausch die Aktie auf absurden Niveaus halten kämpfe ich auch gerade. Will man nicht physisch short gehen läuft einem irgendwann die Zeit davon.

Musks Vertragserneuerung bei Tesla ist im Prinzip eine doppelte Finte, zum einen kann er sagen er glaubt an Tesla und die absurden Bewertungsgrundlagen für seine Erfolgsboni und gibt damit seinen Jüngern Hoffnung, zum anderen wenn er Tesla vor die Wand fährt, kann er behaupten selber ja nicht bezahlt worden zu sein und Verluste zu „erleiden“, wobei da auch noch ein paar Millarden für ihn übrig bleiben werden.

Die „Aktionäre“ von Tesla werden bei den nächsten Quartalszahlen auch noch nach dem kleinsten Strohhalm greifen um die absurde Bewertung der Aktie weiter aufrecht zu erhalten. Mal sehen wieviel Interpretationsspielraum die Zahlen lassen werden, ich rechne im weiteren Jahresverlauf mit Kapitalbedarf bei Tesla.

Starkes Weihnachtsgeschäft: Amazon steigert Gewinn deutlich

Der Boom im Internethandel und das Wachstum seines Cloud-Geschäfts haben Amazon im Weihnachtsquartal zu einem Umsatzsprung verholfen. Aber auch die Steuerreform schlägt sich in den Zahlen nieder.

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Mir ist der Hype um diesen Umsatzgiganten und Gewinnzwerg ein absolutes Rätsel.

Amazon ist ein Durchlauferhitzer für Geld und mit einem KGV von 364 vollkommen irrational bewertet.

Klar Amazon wächst u.a. durch zugekauften Umsatz mit z.B. der Foodkette und zum Teil auch im Cloudbereich dem einzig lukrativem Geschäftsteil von Amazon.

Das der „Gewinnsprung“ von absolut lächerlich auf ganz wenig weniger absolut lächerlich zu einem Löwenanteil auf die Steuerreform zurückzuführen ist fällt offensichtlich kaum jemand auf.

Kaum sind die Quartalszahlen raus hauen die „Analysten“ neue irrsinnige Kursziele zwischen 1400 und 1800 Dollar raus.
SInd diese zu erreichen ? Klar, es scheint noch genug Idioten zu geben die diese Aktie zu diesem Kurs kaufen wollen.

Amazon ist die Bitcoinblase der Techaktien. Auch wenn alle betonen wie toll anders es diesmal ist im Vergleich zu 2000, das ist in den Teilen die die Techfirmen mit einem KGV von 30 und  satten Gewinnen betreffen auch nicht verkehrt, allerdings sind auch hier die Bewertungen schon jenseits von billig respektive Kaufkursen.

Amazon ist überwiegend ein Hardwarehändler mit „Gewinnen“ die nur mit der Lupe zu erkennen sind, nicht aber auch rein garnichts rechtfertigt diese Börsenbewertung.

Die Aktie befindet sich schon seit Jahren im greater fool modus, man braucht um Gewinne einzustreichen einen größeren Idioten der einem die Aktie abkauft.

Die „Aktionäre“ verhalten sich wie Jemand der im 100sten Stock aus dem Hochhaus springt und sich im 30 Stock darüber freut das alles in Ordnung ist.

 

Aktien: Die neue Angst vor steigenden Zinsen – SPIEGEL ONLINE

An den Finanzmärkten herrscht seit neun Jahren Partystimmung. Vor allem das billige Geld hat die Aktienkurse stetig steigen lassen. Doch nun geht die Sorge vor steigenden Zinsen um – erste Investoren werden nervös.

Quelle: Aktien: Die neue Angst vor steigenden Zinsen – SPIEGEL ONLINE

Stellt sich die Frage wer denn bitte amerikanische Staatsanleihen zu den Konditionen kaufen soll zu denen diese von dem FED gekauft worden sind. Private Investoren werden da, insbesondere bei anziehender Inflation, mehr Zinsen sehen wollen als bisher.

Wertpapiere auf unbemerkter Wanderschaft | NZZ

Viele Banken leihen die Wertpapiere ihrer Kunden aus, ohne dass klar ist, ob die sich dieser Praxis und ihrer Implikationen bewusst sind.

Quelle: Wertpapiere auf unbemerkter Wanderschaft | NZZ

Der Artikel ist 8 Jahre alt, grundsätzlich stellt sich mir die Frage ob soetwas in Deutschland möglich ist. 2 von 3 Depotbanken konnten mir die Frage ob sie securities landing betreiben mit nein beantworten, bei 3. wußten die Mitarbeiter nicht einmal was ich meine.

Die billig online broker haben dies auch teilweise in den AGBs stehen, mit unterschiedlicher Absicherung, wobei dann auch noch die Frage stellen muß woraus letztendlich die „Absicherung“ besteht.

Ich bevorzuge Depotbanken die kein securities lending betreiben.