Kategorie-Archiv: Literartur

The intelligent Investor von Benjamin Graham

DAS Buch des Lehrers von Warren Buffett. In der fünziger Jahren veröffentlicht. Inwischen mehrfach überarbeitet und neu aufgelegt. Ich wühle mich gerade durch die englische
Version von Jason Zweig aus dem Jahre 2006.

Das Original zu lesen ist für jemanden der nicht jeden Tag Englisch spricht kein Spaziergang auch ist der Stoff natürlich ziemlich trocken. Aus meiner Sicht ist es das Buch nach wie vor wert gelesen zu werden. Die dicken Fußnoten sind sicherlich ziemlich hinderlich aber der Kern des Buches ist heute so relevant wie damals.

Mit seine zahllosen Literaturhinweisen, Statistiken und Beispielen liefert es einen fundierten und differenzierten Einblick in das Thema Geldanlage.

Ich verstehe sicherlich nicht alles davon aber schon ein Bruchteil reicht um die persönliche Geldanlage deutlich zu verberssern.

Goldman Sachs: Diese Bücher sollten Sie gelesen haben – manager magazin – Lifestyle

Schon zum zweiten Mal veröffentlicht die Führungsriege der US-Investmentbank Goldman Sachs eine Leseliste mit Empfehlungen „für jedes Alter und jede Karrierestufe“ – die Liste mit 20 Büchern soll in den kommenden Wochen noch weiter ergänzt werden, von den jeweiligen Führungskräften selbst vorgestellt. Wenn Sie für die kompletten Bücher keine Zeit haben: Wir haben Ihnen in unserer Bilderstrecke das Wichtigste zusammengefasst, damit Sie mitreden können. Matthew Desmond: Evicted Das erst in diesem Jahr erschienene Buch des Harvard-Soziologen befasst sich mit der prekären Situation von Mietern in den ärmsten Stadtteilen von Milwaukee. Auf der einen Seite die Profitgier der Vermieter, auf der anderen Leute, die keinen Fuß mehr an die Erde bekommen. Die Räumung der Wohnung ist der letzte Schritt ins gesellschaftliche Abseits. Was Sie wissen müssen: Desmond hat acht Jahre lang zum Thema Räumung geforscht. Beim ersten Mal sei er schockiert gewesen, mitanzusehen, dass es nur Sekunden dauere, „dein Haus“ in „nicht dein Haus“ zu verwandeln. In vielen armen Familien verschlinge die Miete 80 Prozent des Einkommens. Ein Dach überm Kopf zu haben und zu halten, sei nicht nur schwierig, wenn man arm sei, Armut resultiere auch aus genau dieser Schwierigkeit. Das gilt besonders, so Demonds Forschungen, in armen Schwarzenvierteln: Männliche afroamerikanische Geringverdiener hätten ein sehr hohes Risiko, im Gefängnis zu landen, schwarze Frauen aus armen Familien ein ähnlich hohes Risiko, ihr Heim zu verlieren – und beides hinge eng zusammen.

Quelle: Goldman Sachs: Diese Bücher sollten Sie gelesen haben – manager magazin – Lifestyle

Goldman Sucks endlich mal nicht ne Liste von Aktien die sie „empfehlen“, wo man eher vermuten könnte sie suchen einen Dummen der sie kauft.

Des Bankers neue Kleider

Es gibt viele Bücher nach der Lehmann Pleite die sich mit der Schuld der Banken
beschäftigen. Die die ich bisher gelesen habe zeigen mit dem Finger auf die
Banken und das wars. Hier scheint mir der Wunsch nach schnellem Geld
und der Bedienung eines Klischees im Vordergrund zu stehen.
Es wird den Leuten einfach eine Geschichte aufgetischt die die hören
wollen und das verkauft sich auch dann gut, wie praktisch.

Es gibt durchaus Menschen die der Meinung sind, das nicht unbedingt
die Banken das Problem waren sondern die politisch und sonstwie
gesetzten Rahmenbedingungen.
Wenn man Banken und Versicherungen sogar indirekt dazu zwingt sich Staatsanleihen als ausfallsicheres Investment ohne Risikorücklage – ins Depot zu legen, wen wundert es wenn die sich mit dem letzten Schrott vollsaugen wenn der zumindest bis zur Pleite der Schuldner gute Rendite abwirft ? Und wenn man dann auch noch die Verluste verallgemeinern kann
die Gewinne aber im Unternehmen bleiben wer würde sich da nicht
bedienen ?
Dann setzt man noch durch Notenbankpolitik den Zins als Preis für
geliehenes Geld und damit als Steuerfunktion ausser Kraft, um
sich per Inflation auf Kosten des Bürgers zu entschulden und schon
ist der Keim für die nächste Krise gelegt.
Bis dahin freut sich der Durschnittsbürger an seinem Scheinreichtum
bis die Blase platzt und alles wieder auf Null gesetzt wird.

Ich denke -auch wenn ich mich mit der Thematik nicht
auskenne- das dieses Buch am sachlichsten mit dem Thema umgeht und am nächsten an der Wahrheit dran ist. Ich habe trotz der einfachen Beispiele nicht
alles verstanden also werde ich es mir bald kaufen und nochmal lesen, bisher hatte ich es  nur geliehen.

Ein weiterer Vorteil dieses Buches ist das es sich nicht nur mit den Banken beschäftigt
sondern auch mit dem Thema Kredit und Tilgung und dazu Bassiswissen vermittelt.
Es ist somit auch interessant wenn man einen Kredit aufnimmt und sich damit beschäftigen will
wie Kredite funktionieren.
Der Anhang ist soweit ich das beurteilen kann keine willkürliche Literaturliste sondern
dient der wissenschaftlich strukturierten Untemauerung der gemachten Statements.

Die Autoren sind keine Ubekannten Anat Admati lehrt soweit ich weis in Stanford.

Ich glaube ich hab das Buch  auf Handelsblatt online als Rezension gesehen.
Eine sehr umfangreiche Rezension habe ich gerade hier gefunden :

http://www.cashkurs.com/beitrag/buchrezension-zur-the-bankers-new-clothes-anat-admati-martin-hellwig-von-prof-helge-peukert/

Professor Peukert erwähnt hier das Ziel das nur noch Zentralbanken Geld schöpfen
können sollen das setzt aber meiner Meinung nach voraus das diese absolut
unabhänging sind. In der Schweiz gibt gerade eine entsprechende Initiative :

http://www.manager-magazin.de/immobilien/artikel/vollgeld-initiative-in-der-schweiz-alle-macht-der-zentralbank-a-976484.html

Ich stell hier den Amazon Link ein weil man da ins Buch gucken kann. Ich kaufe
bei Amazon nur wenn keine Versandgebühren anfallen sonst nehme ich eine größere
Kette wie z.B. Thalia die auch kostenlos versenden.

http://www.amazon.de/Bankers-neue-Kleider-Banken-wirklich/dp/3898798259/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1433924524&sr=1-1&keywords=des+bankers+neue+kleider