Elon Musk und Herrenknecht – Promotion mit eingeschlossenen Kindern

Musk bietet ja gerne überall Hilfe an sei es gefragt oder ungefragt. Es ist davon auszugehen das ihm dabei nicht ausschließlich um die Hilfe an sich sondern um die kostenlose mediale Aufmerksamkeit geht.

Jüngster Tiefpunkt dieser Strategie ist das Hilfsangebot an Thailand, ohne die Verhältnisse vor Ort und die Schwierigkeiten genau zu kennen, wird dann mal eben aus dem Stand ein Miniuboot präsentiert, dass für die beengten Verhältnisse in der Höhle,in der Profitaucher an einer Stelle ihre Druckluftflaschen abschnallen müssen um weiterzukommen, vollkommen ungeeignet ist.

Aber egal Hauptsache man profitiert von dem ganzen Medienrummel und muß keine teure Werbung schalten.

Nun hat sich auch noch Herrenknecht dieser perfiden Art der Werbung angeschlossen und möchte gerne Löcher bohren, wenn schon Herr Musk dabei ist (boring company) darf man ja nicht fehlen.

Dass das alles viel zu lange dauert und die Experten vor Ort in Kenntnis der Sachlage sich längst zu einer, angesichts der drohenden Regenfälle und der sinkenden Sauerstoffkonzentration in der Höhle, schnellen und risikoreichen Lösung entschlossen haben, spielt für die die PR auf Kosten der eingeschlossenen Kinder machen wollen keine Rolle.

Nicht die Lautsprecher aus den USA und Deuschland helfen den Kindern, sondern die Profis vor Ort, die dafür ihr Leben riskieren.

Wenn Elon Musk und Herrenknecht wirklich hätten helfen wollen, hätten sie das im Stillen tun können, so wie es die Retter jeden Tag machen, das wäre zumindest annähernd glaubwürdig.

Sich auf Kosten von eingeschlossenen Kindern billige PR zu verschaffen ist einfach nur pervers.

Den hunderten einheimischen und internationalen Helfern vor Ort, die ohne mediale Aufmerksamkeit sich jeden Tag für das Leben der Kindern einsetzen, sollte das Lob und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gehören..aber die machen das auch ohne mediale Aufmerksamkeit und genau das zeichnet sie aus.

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