HelloFresh erwägt Börsengang schon im September – manager magazin

Quelle: HelloFresh erwägt Börsengang schon im September – manager magazin

Mein Lieblingssatz in diesem Artikel „wir wachsen schneller und machen weniger Verluste“. „Weniger Verluste“ als „Qualitätsmerkmal“, genau dass ist das Problem das viele dieser Dienste haben.

Ich bin mal auf die nächsten Zahlen von Delivery Hero gespannt.

Hello fresh hat im ersten Halbjahr 2017 435 Millionen Umsatz und 53 Millionen Euro Verlust eingefahren. Aus meiner Sicht will man mit einem IPO noch schnell Kasse machen solange die Börse boomt.
Ich würde keine Aktien einer Firma mit diesen Kennzahlen kaufen.

Trotzdem glauben viele Aktionäre den Sirenengesängen der Vorstände dieser defizitären Firmen und zahlen beim IPO oder kurz danach deutlich zu hohe Preise für eine Schrottfirma.

Eine Aktiengesellschaft beim IPO zu einem Preis zu kaufen, den sie normalerweise nur erzielen würde wenn sie nachhaltige Gewinne produzierte, bedeutet man kauft nicht nur zu teuer sondern weiß auch noch nicht einmal ob diese Gesellschaft jemals Gewinne erzielen wird.

Vielleicht will man mit Hello Fresh auch nur noch schnell an die Börse bevor die nächsten, möglicherweise nicht so erfreulichen, Quartalszahlen von Delivery Hero veröffentlicht werden müssen.

Der Konkurrent von Hello Fresh in den USA blue apron hat mal eben seinen Börsenkurs halbiert.

Ich halte die ganze Essenslieferungsvermittlungsbranche eh für höchst überflüssig. Selbst bei Lebensmittellieferdiensten, die schon eher eine Berechtigung haben, dürften die Margen eher lächerlich niedrig sein.

Ich kenne jedenfals die nächste Pizzabude und was die liefern, einer Zwischenvermittler brauche ich so nötig wie ein drittes Bein.

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