Rocket Internet: So steht es um HelloFresh, Delivery Hero und Co. – manager magazin

Die Startup-Holding Rocket Internet will noch in diesem Jahr drei Unternehmen profitabel bekommen. Bei einer Beteiligung ist das bereits gelungen. Wie stehen die anderen Firmen da?

Quelle: Rocket Internet: So steht es um HelloFresh, Delivery Hero und Co. – manager magazin

Größe vor Gewinn, auch ein Geschäftsmodel.

Das „erfolgreichste“ Unternehmen der Gruppe steht an der Gewinnschwelle, na dann bleibt abzuwarten ob diese nachhaltig überschritten wird, glaube ich erst wenn ich es sehe.

Die meisten Unternehmen innerhalb des Konglomerats Rocket Internet haben nur ihre Verluste reduziert bei gleichzeitiger Umsatzausweitung.

Was nun den möglichen Börsengang von Delivery Hero angeht, warum sollte man sich die Aktie eines margenschwachen Unternehmens zu überhöhten IPO Preisen zulegen wenn Gewinnwachstum nicht in Sicht ist ?

Ich frage mich auch wie man bitte Geld in Rocket Internet stecken kann, wenn hier jahrelang Geld beim Aufbau der Beteiligungen verbrannt wird.
Die Anfangsinvestition über später vielleicht ausgeschüttete Gewinne und/oder Kurssteigerungen wieder reinzuholen erscheint mir nahezu unmöglich.

Hinzu kommt wir leben auf der Spitze des wirtschaftlichen Booms, das die Wirtschaft in Zyklen verläuft ist bekannt, genauso wie das nach einer Spitze es nicht einfach unendlich weit aufwärts geht.

Wenn also Firmen in Spitzenzeiten des Konsums keinen Gewinn einfahren wie soll es dann bitte im nächsten Abschwung aussehen.

Der CEO von Delivery Hero trommelt sich auf die Brust weil er den Umsatz fast verdoppelt hat, klar wenn ich meine Dienstleistungen ohne Gewinn zu erzielen in den Markt drücken kann ist das ja auch kein Problem.

Wer gerne Sonntagsreden hört und an die strahlende Zukunft von Rocket Internet glaubt kann ja gerne diese Aktien kaufen.

So lange in Artikeln über diese Bude in Bezug auf Gewinn nur der Konjunktiv verwendet wird und der „Erfolg“ darin besteht weniger Geld als im Vorjahr zu verbrennen werd ich mir diesen Müll nicht ins Depot legen.

Dann lieber ein kleines Pharmastartup mit einem aussichtsreichen Präparat, da ist von vornherein klar es geht nur hopp oder flop. Der potentielle Markt ist klar abgegrenzt und wenn das Produkt etwas taugt stehen mit den Pharmagiganten starke Investoren Gewehr bei Fuß.

Klar kann man in diesem Bereich auch alles Geld verlieren, nur 1 von 10 Produkten in der klinischen Forschung schafft die Hürde der Zulassung.
Aber da weiß man genau wann Schluß ist und wann Gewinn erzielt wird und wird nicht ständig mit Aktiensplits und bitte um Nachschuss auf die Zukunft vertröstet.

Anders fomuliert wenn ich schon ins Risiko gehe dann in einem Bereich wo der potentielle Gewinn auch in einem vernünftigen Verhältnis dazu steht.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.