Schlechte Stimmung an der Börse

hatten wir gestern auch in New York, dort haben vorallendingen die Techwerte auf die Mütze bekommen.

Das war natürlich kein Crash, noch nicht einmal eine richtige Korrektur. Im Prinzip nur ein bischen schlechte Laune weil man zukünfitge Bremsspuren in den Bilanzen insbesondere der Techkonzerne befürchtet da Trump den Chinesen die Investitionen in den USA erschweren will.

Eine fundamentale Unterfütterung durch schlechte Wirtschaftsdaten gibt es derzeit nicht und es wird sicherliche eine Weile dauern bis die iditoische Trumppolitik tatsächlich in den Quartalszahlen der großen Unternehmen ankommt.

Angeblich ist die Anzahl der Menschen die sich Aktien auf Kredit gekauft haben in den USA derzeit auf dem Höchststand, sollten die bei einer etwas derberen Korrektur verkaufen wollen oder müssen könnte das, ja nachdem wie groß dieses Gruppe ist. fallende Kurse beschleunigen.

Das wäre dann einen rein psychologisch getriebene Abwärtsbewegung, würde sich dadurch die Grundstimmung an der Börse verschlechtern und träfe dann auf die ersten negativen Auswirkungen aus der Trumppolitik, könnte sich dieser Trend verstärken.

Ich denke bei dieser Abwärtsbewegung hat sich gezeigt das die Werte dies bisher am besten und weitesten in die Übertreibung gelaufen sind, die Techwerte, auch am meisten verlieren wenn es bergab geht.

Wobei ich denke das in dieser Gruppe Amazon am meisten verliert, weil Amazon ein aufgeblasenes Warenhaus mit geringen Margen ist und kein Techkonzern wie Google, wenn man von der Cloudsparte absieht die derzeit von Konkurrenz gejagt wird.

Da ich sowohl gegen Amazon als auch gegen Tesla positioniert bin, konnte ich beobachten dass es den nächsten Sturm wohl ganz gut besteht wenn dieser von den Techwerten ausgeht.

Amazon wird nicht in dem Ausmaß weiter wachsen können wie in der Vergangenheit, zum Einen sind ihm im Cloudbereich die Großen der IT-Branche auf den Fersen, sprich Microsoft, SAP, Google, IBM zum Anderen dürfte in der nächsten Rezession nicht nur der private Konsum sondern auch der Markt für Investitionen in das Cloudgeschäft einbrechen.

Die Verbraucher werden dann sicherlich nicht mehrere Streamingdienstabos parallel betreiben worunter durchaus auch Prime leiden dürfte.

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