Stelter strategisch: Mit der Herde in den Abgrund

Auf der Flucht vor Raubtieren ist es eine gute Strategie, in der Herde zu bleiben. Solange diese nicht kollektiv in den Abgrund rennt. Auch als Investor fährt man mit der Herde gut, sofern man rechtzeitig aussteigt.

Quelle: Stelter strategisch: Mit der Herde in den Abgrund

Nach dem Crash ist vor dem Crash. Das Problem ist das Timing. Das beste was einem bei schlechtem Timing passieren kann ist entgangene Gewinne, das schlimmste die Vernichtung von bisher erzielten Gewinnen indem man sich zu früh gegen den Markt stellt.

EIn anderes Problem ist Cash an sich, in welcher Währung denn bitte ? Der Euro ist da aus meiner Sicht eher keine gute Idee, denn die Wahlen in diesem Jahr stellen ein erhebliches Risiko für den Euro dar.

Zwar wurde in den letzten Wochen viel von Parität des Euro zum Dollar gerschrieben aber das ist eher ein Kontraindikator dafür das diese auch Eintritt. Allerdings lassen sich die Risiken Griechenland, die Wahlen, die bescheidene Situation großer Volkswirtschaften wie Frankreich und Italien auch nicht von der Hand weisen.

Das Trump versucht den Dollar schwach zu reden, wird ihm im Zweifel auch nicht viel nützen sollte der Euroraum implodieren, wird das die Weltwirtschaft inklusive USA in die Depression treiben.

Draghi fühlt sich sehr mächtig, aber seine Macht endet wenn ganze Staaten wie die Briten beschliessen aus der EU und/oder dem Euro auszusteigen. Diese Option lässt möglicherweise Populisten Wahlen gewinnen und dann ist Euro Geschichte.

Auf dem Altar des politisch konstruierten Euro die europäische EInigung zu opfern ist die dämlichste Idee seit bestehen der EU.

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