Trend zu Preisschild an Online-Inhalten und die Gründe für diesen Blog

In den Olineauftritten der Wirtschaftspresse macht sich der Trend breit Inhalte kostenpflichtig zu und nur für zahlende User zugänglich zu machen. Die Verlagsgrupper Handelsblatt scheint mit Ihren Medien Wirtschaftswoche und Handelsblatt hierbei derzeit besonders rührig zu sein.

Wirtschafltich ist das nachzuvollziehen, letztendlich wird das allerdings die Reichweite verringern, auch bleibt es für diesen Blog, der ja überwiegend verlinkt, nicht ohne Auswirkungen, es wird halt weniger Verlinkungen geben.

Auch die Links erfordern Arbeit und auch dieser Blog kostet Zeit die nicht bezahlt wird, da Onlinewerbung in diesem Umfeld schwer zu realisieren ist, was die Erstellung eigener Inhalte stark begrenzt.

Sollte sich der Trend in den deutschen Medien so fortsetzen wie das im angelsächsischen Raum üblich ist, dass quasi online nur noch ein Cover der Zeitung angeboten wird, mit den Überschriften als Zutrittsportal für Kunden, dann werde ich das hier wahrscheinlich drangeben.

Ziel des Blogs war und ist es wirtschafliche Themen an die interessierte Bevölkerung weiterzugeben um die Sinne für sinnvolle Geldanlage und den korrekten Umgang mit Geld zu schärfen.

Ich denke das gerade Deutschland hier erheblichen Nachholbedarf hat. Die Anzahl der überschuldeten Haushalte in Deutschland zeigt auch, dass simple Grundweisheiten wie gib nicht mehr aus als du verdienst, schlicht in die Masse kaum durchgedrungen sind. Das schließt natürlich nicht die Menschen ein, die plötzlich durch Arbeitslosigkeit oder unverschuldet in Not geraten sind.

Die Schufa ist ein mächtiges Monster das die Kreditwürdigkeit der bei ihr gespeicherten Personen oft mehr schlecht als recht abbildet. Man kann sich ihr nur dadurch entziehen dass man sich möglichst unabhängig von Krediten macht und wenn überhaupt diese nur für investitionen, wie z.B. ein Auto um zur Arbeit zu fahren wenn keine Alternative zur Verfügung steht, zu nutzen Konsum auf Pump ist dämlich und führt nur zur Abhängigkeit von Banken.

Wer einen Kredit benötigt sollte sich nicht nur nach Kredieten mit niedrigen Zinsen sondern auch mit kostenloser Sonder- oder Kompletttilgung umsehen und alles was an Geld übrig ist in diese Tilgungen reinstecken, gerade beim derzeitien Zinsniveau macht es Sinn da der Kreditzins deutlich über der Nullverzinsung des Geldes auf dem Tagesgeldkonto liegt.

DIe nächste Rezession wird Vermögenswerte in einem Umfang von mehr als 50% auslöschen, so dass vorallendingen diejenigen bestehen werden die kontinuierlich in die eigene Bildung investieren und die nicht nur auf eine Fähigkeit angewiesen sind.

Angesichts der kommenden Probleme ist es aus meiner Sicht nicht schlau sein Vermögen überwiegend in Euro zu  halten.

Die Erlangung kompletter Schuldenfreiheit vor der nächsten Rezession ist, trotz des ganzen Inflationsgeredes, sicherlich auch keine dumme Idee, insbesondere dann nicht wenn die Schulden nicht durch einen gewissen Gegenwert wie z.B. ein Auto zumindest teilweise gedeckt sind.

Wer sich heute zu den absurden Immobilienpreisen Wohneigentum zulegt wird während der Krise zusehen können wie sich dessen „Wert“ erheblich verringert. Wer eine Hyperinflation befürchtet und sich deswegen über sein Eigentum freut, der sollte sich vielleicht mal kurz an die Zwangshypotheken nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland erinnern.

Der nächste große Knall am Finanzmarkt wird kommen so sicher wie jeden Tag die Sonne aufgeht, keiner weiß wann, warum oder wie. Vielleicht steigen die Aktienkurse noch eine Weile weiter und es kommt noch zu einer Euphoriephase.

Kann sein dass die neue italienische Regierung nur pokert, setzen sie den geäußerten Schwachsinn um wars das mit dem Euro. Dafür müßte man denen aus deutscher Sicht sogar letztendlich dankbar sein, denn von Merkels Deutschland wird man nicht erwarten können das es sich aus dem Eurowahnsinn zurückzieht und schneller im eigenen Interesse handelt als die Italiener,

Ein Austritt Deutschlands aus dem Euro wäre eine schmerzhafte aber bessere Alternative aber dazu müßte man ja den Schneid der Schweizer Notenbank haben die sich über Nacht von der Bindung an den Euro getrennt hat. Solche Entscheidungen kann man von einer an der Macht klebenden Merkel und ihrer rückgratlosen Regierung nicht erwarten.

Die deutsche Politik hat sich seit Merkel von der Fähigkeit unbequeme Entscheidungen zu treffen verabschiedet. Wir erleben eine zumutungslose Politik die ausschließlich von Reformen der Vergangenheit lebt und die nur zur Politik bei wirtschafltich schönem Wetter in der Lage ist. Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands nur zu erhalten, geschweige denn zu stärken, gelingt diesem Kasperltheater der vermeindlichen Verteilungsgerechtigkeit  nicht.

Man kann nur privat so gut wie möglich für die kommenden schweren Zeiten vorsorgen. Mag sein das ich mich zu früh warm anziehe aber immer noch besser als zu spät oder garnicht.

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